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Ein Penner zieht durch die Fußgängerzone von München auf der Suche nach
Flaschen.
Auszug aus der Erzählung: Er zieht los, der Flaschensammler Herbert, durch die
Fußgängerzone von München. Er durchwühlt die Eimer, auf der Suche nach Flaschen,
die er bei der nächsten Sammelstelle wieder abgibt und dafür einen Gutschein am
Automaten ausgedruckt bekommt, den er gegen Geld einlösen kann. Seine Hände hat
er mit Plastik-Strohhalmen umknotet, an jedem Finger etwa drei vier Stück, das
gibt einen guten Kamm, damit durchfährt er beständig seinen Bart. Seine Hand
wühlt, bis zur Schulter taucht sein Arm ein in die Edelstahlbehälter, er hat ein
gutes Gespür für die vielen Dinge, die er da ertastet, trotz der
Plastikstrohhalme. Die umstehenden Fahrgäste wenden sich meistens ab, sehen in
ihre Zeitungen oder auf die Anzeige der Züge. Die Weihnachtszeit ist eine gute
Zeit für Flaschen. Jetzt ist mehr los in der Stadt, Einkaufswütige legen los,
suchen Geschenke und haben Durst, Herbert freut das, denn Einkaufswütige haben
Durst, was bedeutet, dass sie die kleinen Plastikflaschen einfach achtlos
wegwerfen, wertvolle Ware für Herbert.
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